Oldenburg wird zu Oldenbunt – Jugendliche sprühen vor Kreativität
Am Sonntag den 9. Mai 2010 feiert Oldenburg von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Kunstform Graffiti in der Auftaktveranstaltung auf dem Gelände des TUS Bloherfelde (Brandsweg 56) neben dem Schulzentrum Eversten.Der „Aktionskreis Graffitikultur Oldenburg“ (AkGO) lädt in Kooperation mit dem Stadtjugendring, dem Jugendamt, dem Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg und dem Präventionsrat Oldenburg zur Auftaktveranstaltung „Oldenburg wird zu „Oldenbunt“ interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu diesem Fest ein. Erleben Sie 300qm Fassadenmalerei von mehr als 30 KünstlerInnen. In einem musikalischen Rahmenprogramm treten die Jugendlichen aus Oldenburg ans Mikrofon und erzählen mittels Sprechgesang ihre Geschichten. Informieren Sie sich bei Experten über das Thema Graffiti und die neuen Freiflächen für Graffiti. Feiern Sie mit uns.
An diesem Tag informieren der AkGO, der Stadtjugendring, das Jugendamt und der Präventionsrat über einen für Oldenburg neuen Präventionsansatz. In enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern soll die gängige Praxis von Verfolgung und Strafen tatsächlichen präventiven Alternativen Platz machen. Indem speziell vom AkGO ausgesuchte Flächen in Vereinbarung mit ihren Eigentümern zum freien Besprühen freigegeben werden, wird das Ziel der Eindämmung illegaler nächtlicher Sprühaktivitäten verfolgt. Der AkGO hat für Oldenburg einen Flächenatlas entworfen, in dem alle in Oldenburg freigegebenen Flächen verzeichnet sind. In Städten in denen dieser Ansatz bereits zur Routine geworden ist, lässt sich ein belegbarer Rückgang von unliebsamen Schmierereien verzeichnen.
Im Sommer dieses Jahres wird das Jugend- und Begegnungszentrum „Offene Tür Bloherfelde“ (Bloherfelder Str. 170) im Rahmen der Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg interessierten Kindern und Jugendlichen den professionellen Umgang mit der Sprühdose zeigen. Hierbei steht Aufklärung und Prävention im Mittelpunkt der Aktion.
Der AkGO bietet u.a. neugierigen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen die Möglichkeit, geeignete private wie auch geschäftliche Flächen dem AkGO anzubieten. Durch die Schaffung von legalen Flächen wird die Chance eröffnet, junge Menschen vom illegalen Sprühen abzuhalten, wodurch das Ausleben ihrer kreativen Jugendkultur ermöglicht wird. Daher setzt sich der AkGO für ausreichend frei zu besprühende Flächen ein, an der die SprüherInnen ihr Hobby ohne Angst ausüben können. Damit wollen wir die Jugendlichen vor harten Strafen und Kriminalisierung bewahren.
Ausführliche Informationen zum AkGO und Graffiti sind unter www.akgo-ol.de, info@akgo-ol.de erhältlich. Lukas Krieg von der Jugend- und Begegnungsstätte „Offene Tür Bloherfelde“, Tel. 0441/51898 steht als Ansprechpartner für weitere Fragen zur Verfügung.
Aktualisiert am 7. Mai 2010


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