Eine moderne griechische Tragödie? Die Konsequenzen der griechischen Wirtschaftskrise für den europäischen Integrationsprozess
Groningen, 5. April 2010: Am Dienstag, den 13. April 2010 findet an der Rijksuniversiteit Groningen (RUG) eine internationale Konferenz zum Thema „Eine moderne griechische Tragödie? Die Konsequenzen der griechischen Wirtschaftskrise für den europäischen Integrationsprozess“ statt. Professoren der RUG und der Indiana University Purdue in Indianapolis (IUPUI), USA, diskutieren mit Studierenden aus 10 Ländern und interessierten Gästen über Schulden, Verantwortung und Vertrauen in der Euro-Zone. Organisiert wird die Konferenz von den Studenten des Erasmus Mundus Masterstudiengangs Euroculture, ausgezeichnet von der Europäischen Kommission als Master of Excellence.
Neben dem inhaltlichen Austausch geht des den Studierenden auch um gemeinschaftliches, interkulturelles Lernen. Ist es schließlich nicht möglich, die Finanzkrise als ein Resultat interkultureller Unterschiede und Missverständnisse zu lesen? Deutschland spielte in den medialen Diskussionen über die Wirtschaftskrise eine Schlüsselrolle. Vor diesem Hintergrund lädt die Studierendenschaft ausdrücklich alle interessierten deutschen Gäste aus Oldenburg und der Region ein, mit Studierenden aus Armenien, China, Deutschland, Mexiko, den Niederlanden, Spanien, Tschechien, Türkei, den USA und Vietnam in Dialog zu treten.
Zeit: 13. April 2010, 14.00 – 17.00 Uhr
Ort: Rijksuniversiteit Groningen, Harmoniecomplex, Oude Kijk in ‘t Jatstraat 26, Groningen
Redner: Prof. Jan van der Harst, Professor für Geschichte und Theorien der europäischen Integration und Jean Monnet Lehrstuhlinhaber, RUG
Prof. Harry Garretsen, Professor für internationale Wirtschaft, RUG
Prof. John Parrish-Sprowl, Professor für Kommunikationswissenschaft, IUPUI
Moderation: Prof. Rien T. Segers, Geisteswissenschaftliche Fakultät, RUG
Eintritt frei.
Weiterführende Informationen unter: euroculture.symposium@gmail.com
Aktualisiert am 5. April 2010


[Ø 3,40]






Ich liebe Ursachenforschung vor allen Dingen dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist und ich bin geradezu entzückt, wenn diese auch noch auf akademischem Niveau stattfindet. Denn dann verstehe ich in der Regel Bahnhof. Da es bei dieser Diskussion aber um die Konsequenzen gehen soll, habe ich schon mal meine Kristallkugel befragt und die prophezeite mir folgendes: Nach der LTW in NRW am 9. n. M. wird unsere Kanzlerin sich zur deutschen Verantwortung bekennen und das Scheckbuch zücken. Um an das dafür benötigte Kleingeld zu kommen werden danach zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli d. J. massive Steuererhöhungen bekannt gegeben, da sich während dieser Zeit der Amüsierpöbel mit Bier und Chips vor der Glotze delektiert und deswegen wenig Protest zu erwarten ist.
Selbstredend hat auch meine Kristallkugel schon mal daneben gelegen und ich hoffe inbrünstig, daß es auch dieses Mal wieder der Fall ist. Schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Übrigens wird heute abend in der Sendung Frontal21 (ZDF 21:00) ein Beitrag über einen der nächsten Wackelkandidaten ausgestrahlt.
Pobatschnih K.