VfL Oldenburg schlägt HC Leipzig mit 36:32
1540 Zuschauer sahen heute nachmittag eine spannende Partie vom VfL Oldenburg gegen den HC Leipzig. Anfangs sah es noch ganz danach aus als würde der HC Leipzig diese Partie auch gewinnen. In der ersten Halbzeit ware der Deutsche Meister mit sieben Toren 10:3 (14. Spielminute) weg. Zur Halbzeit stand es 15:20. In der zweiten Halbzeit nahm dann Spielführerin Sabrina Neuendorf das Zepter in die Hand und brachte die Mannschaft wieder heran. In der 49. Spielminute machte sie durch einen 7 Meter den Ausgleich zum 27:27. Kurz nachdem machte Angie Geschke durch einen Tempogegenstoß das 28:27 was jeden aus den Stuhl riss. Die Arena stand Kopf.
Zwar konnte Leipzig nochmal durch Müller zum 29:30 ausgleichen. Danach allerdings hatte Leipzig das nachsehen. Der VfL setze sich souverain ab. Das Endergebniss lautete 36:32
“Unser Kampfgeist in der zweiten Halbzeit hat das Spiel entschieden. Es war aber auch wichtig, dass wir die Geduld behalten haben. Mit länger ausgespielten Angriffen haben wir die Leipziger Deckung müde gespielt und so langsam Oberwasser bekommen. Ich gebe zu, wir haben lange nicht an einen Sieg geglaubt. Aber nach der Pause hat sich die ganze Mannschaft gesteigert.” meinte ein glücklicher Leszek Krowicki nach dem Spiel.
Nationalspielerin Wiebke Kethorn sagte:”Dass wir Leipzig zweimal in einer Woche schlagen können, hätte ich nicht gedacht. Aber wir haben uns diese Erfolge selber erarbeitet, es wäre falsch, hinter diesen Siegen den Zufall zu suchen. Vielleicht kommt es uns entgegen, dass Leipzig als eine kompakt stehende Mannschaft mit groß gewachsenen Spielerinnen gegen eher kleinere und wendigere Spielerinnen wie bei uns Probleme bekommt.”
“Kurz nach der Pause wusste ich schon, dass hier noch was drin ist. Sabrina hat ein super Spiel gemacht, aber insgesamt haben wir uns alle gesteigert. Vielleicht hatte sich Leipzig wegen der Erlebnisse in Rotenburg zu sehr auf Angie eingestellt, da hatten dann Sabrina und Wiebke mehr Platz. Es ist gut, dass wir in der Lage sind, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Und dann kommt es uns gegen Leipzig auch entgegen, dass wir diese schnelle Spielweise selber praktizieren, dass wir sie allein schon vom täglichen Training her kennen.” so Ulrike Stange.
Die Bilder des Spiels gibt es hier: http://bit.ly/6UFLW4
Für den VfL Oldenburg geht es am 10.01.2010 um 16 Uhr im DHB Pokal gegen TV Beyeröhde weiter. Spielort ist die Sporthalle Buschenburg in Wuppertal.
Aktualisiert am 3. Januar 2010


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