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Dienstag, den 22. Mai 201210:26 Uhr

Zum 3. Oktober – Hymne der Deutschen Demokratischen Republik

02.10.2009, Beitrag von

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt,
laßt uns Dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint,denn es muß uns doch gelingen, daß die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint, über Deutschland scheint.

Glück und Friede sei beschieden Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden, reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen, schlagen wir des Volkes Feind.
Laßt das Licht des Friedens scheinen, daß nie eine Mutter mehr
ihren Sohn beweint, ihren Sohn beweint.

Laßt uns pflügen, laßt uns bauen, lernt und schafft wie nie zuvor,
und der eignen Kraft vertrauend steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben unsres Volks in dir vereint,
wirst du Deutschlands neues Leben. Und die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint, über Deutschland scheint.

Aktualisiert am 2. Oktober 2009

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8 Kommentare zu “Zum 3. Oktober – Hymne der Deutschen Demokratischen Republik”

  1. 1 Das kleine rote Teufelchen - 2. Oktober 2009 um 19:30 Uhr

    @G. Ho.!

    Und die Landschaften, sie blühen,
    Arbeitsplätze, sie verglühen.
    Jedes Glücksgefühl der Wende,
    ist auch irgendwann zu Ende.
    Schöne Dinge, Reisen in die weite Welt,
    diese Dinge kosten Geld.
    Deutschland, das geeinte Land,
    fährt man anscheinend vor die Wand?
    Aus Bananen wurde nie Musik,
    aber eine Republik?

    Mit traurigen Grüßen
    vom rotzfrechen kleinen roten Teufelchen
    PS: FÜR BLÜHENDE LANDSCHAFTEN!

  2. 2 G. Ho. - 7. Oktober 2009 um 08:43 Uhr

    Leider waren ja die meisten Volksgenossen der Bananomanie verfallen und hielten es deshalb in ihrem “Käfig”, wie vielleicht der eine oder andere Schelm behaupten würde, nicht mehr aus. Und gemessen an dem ungeheueren Appetit auf Bananen und anderen Schleckereien, einem Appetit, der nur noch von Artgenossen in den afrikanischen oder südamerikanischen Urwäldern geteilt wird, ja, da mussten die Dämme doch nach vierzig Jahren Mangelernährung eines Tages brechen. Schade für diejenigen, die es mit dem Sozialismus ernst meinten. Aber die meisten Menschen putzen vermutlich lieber die Kühlerhauben von Luxuskarossen für die Reichen und träumen selbst vom Reichtum, als dass sie in einer Gesellschaft leben mögen, in der man mit seinen Mitmenschen auch bereit ist zu teilen. Der Impressario.

  3. 3 Ottomobil - 7. Oktober 2009 um 18:40 Uhr

    Die DDR hatte ihre guten Seiten. Oft wird nur immer alles schlecht geredet. Ich war ein sehr einfacher Bürger, musste hart arbeiten, konnte mich aber nie beschweren, da wir trotzdem vieles hatten, auch wenn es manchmal schwierig war. Schon komisch, dass die meisten Kritiker aus den Reihen derer kommen, die drüben immer alles hatten und denen es noch heute immer gutgeht und nie arbeitslos waren. Raffgier?

  4. 4 Pobatschnig Karl - 8. Oktober 2009 um 10:46 Uhr

    @G. Ho.,
    >Leider waren ja die meisten Volksgenossen der Bananomanie verfallen …
    wo Sie recht haben, haben Sie recht. Dazu zwei Links:
    http://tinyurl.com/yc5fh2s
    und
    http://tinyurl.com/y9gt9b5
    Aber wenn Sie schon Menschen, die “lieber die Kühlerhauben von Luxuskarossen für die Reichen” putzen und selbst vom Reichtum träumen, als quasi unterbelichtet hinstellen, so sollten Sie doch immer im Hinterkopf behalten: in der Nomenklatura ist nicht Platz für alle und die putzen ihre Kühlerhauben auch nicht selber.
    Pobatschnig K.

  5. 5 Der Imp. - 8. Oktober 2009 um 12:52 Uhr

    Ich frag’ mich nur, ob Zitronen, Apfelsinen und Bananen tatsächlich lebensnotwendig waren, zumal diese Früchte auf dem Territorium der ehemaligen DDR ja nicht natürlicherweise vorkamen und auch nicht vorkommen. Genau wie im Westen übrigens. Und ich bezweifele auch, ob Bananomaninnen und Bananomanen sich jemals Gedanken darüber gemacht haben, wie Menschen leben und zugrunde gehen, die dort, wo die Bananen blühen, diese auch ernten müssen. Nein, mir geht es nicht um Unterbelichtung. Träume haben alle Menschen. Mir scheint einfach, dass viele sich vollkommen falsche Vorstellungen vom Westen gemacht haben. Bedauerlicherweise. Ein Glück nur, dass wenigstens der Weltmarktpreis für Bananen nach dem “Anschluss” nicht gravierend gestiegen war.

  6. 6 Pobatschnig Kark - 8. Oktober 2009 um 14:52 Uhr

    @Der Imp.,
    >Ich frag’ mich nur, ob Zitronen, Apfelsinen und Bananen tatsächlich lebensnotwendig waren, …
    schon wieder haben Sie recht. Südfrüchte sind nicht lebenswichtig, aber sie machen wieviele andere Dinge, die es im real existierenden Sozialismus nicht gab, das Leben angenehmer.
    …, ob Bananomaninnen und Bananomanen sich jemals Gedanken darüber gemacht haben, …
    Welches Interesse ich an den Lebens- und Arbeitsbedingungen in anderen Ländern habe, habe ich hier mehr als einmal kundgetan. Für die Zustände dort sind die jeweiligen Regierungen verantwortlich und nicht ich. Wenn Sie denen einen Teil ihrer Last abnehmen wollen so lassen Sie sich nicht aufhalten. Die NGOs suchen immer gute Leute. Versuchen Sie aber vor allen Dingen nicht, mir irgendwelche Schuldgefühle ein zu reden. Auch ich bekomme mein Geld nicht geschenkt.
    … dass viele sich vollkommen falsche Vorstellungen vom Westen gemacht haben.
    Für das Tal der Ahnungslosen mag das ja zugetroffen haben, aber der Rest hätte es eigentlich besser wissen müssen.
    Pobatschnig K.

  7. 7 Pobatschnig Karl - 8. Oktober 2009 um 21:20 Uhr

    Bei diesem Beitrag wird sicher einigen warm ums Herz werden:
    http://tinyurl.com/ylrcuqr
    Pobatschnig K.

  8. 8 Der Imp. - 10. Oktober 2009 um 14:48 Uhr

    @ 7,

    Find`ich schön, dass sie ihren ehrlichen Gefühlen in diesem Medien auch mal Ausdruck verleihen. Wenn das Herz zu warm werden sollte, empfehle ich einen kühlen Lappen.

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