Nordwest-Zeitung umgeht Tarifbindung
18.07.2009, Beitrag von Der Gute
Lt. der Online-Quelle http://www.djv.de/DJV-Liste_Tarifumgehung_der_V.629.0.html#765 umgeht neben diversen anderen Verlagen auch die hiesige Nordwest-Zeitung die Tarifbindung. Hier z. B. durch Leiharbeit. Originalwortlaut: “Das Blatt beschäftigt sieben Leiharbeitnehmer, die unter den Redakteurstarifen bezahlt werden; das sind ca. 15 Prozent der Redaktion; auch 22 Volontäre werden als Leihkräfte untertariflich beschäftigt.” Der DJV hat auf der Webseite zusammengestellt, welche sonstigen Verlage welche Form der Tarifflucht nutzen.
Aktualisiert am 18. Juli 2009

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NWZ: Da ist die Zeitung eine gute Handbreite dick; sehr löblich um den Leser/innen ein wenig Stoff zu bieten. Ein festangestellter Journalist, leistet doch erheblich mehr Arbeit und lokalen Journalismus, als ein freier Schreiberling, der seine Arbeit machen „muss“. Ich finde es mehr als nur Schade, dass die meisten Artikel ohnehin von der DPA zugekauft und ungeprüft abgedruckt werden. Das wenige an Lokalteil, kann ein jeder auch in anderen kleinen Zeitungen lesen; die ihr Geld wert wären – würden sie denn Geld kosten.
Gut -Wenn halt nicht soviel Geld im Haus ist, dann sind freiberufliche natürlich immer noch besser, als keine Artikel in der Zeitung. Jedoch sollte es in dem Verlagshaus Möglich sein, feste Gesichter für ein besseres Image zu unterhalten – obgleich, das Thema Image hatten wir hier auch schon sehr oft; was auch sehr bedauerlich ist.
Wenn ich mir die oben genannte Liste des DJV´s so ansehe, überkommt mich ohnehin ein Schauern.Wobei der Verein selber auch nicht unbedingt förderlich für Journalisten tätig ist und selber das Spielchen mit dem Aussortieren von fähigen und richtigen Journalisten ausübt.
Dabei bekommt man theatralische Momente – Auf der einen Seite prangern sie solche Methoden an, auf der anderen Seite können sie auch nichts dagegen machen und das einzige was dort bürokratisch geregelt wird, ist der Presseausweis.
Das ist zwar ein uralter Hut, ist aber immer wieder wert, dass man mal darauf hinweist.
Seit wann leisten festangestellte Journalisten mehr Arbeit als freie Journalisten? Läßt sich das so pauschal so sagen? Festangestellte sitzen oft und drehen Däumchen, weil die Freien die Arbeit machen.
Erhebe auch Zweifel daran, dass die NWZ kein geld haben soll, um vernünftige Löhne zu zahlen: Die geben ziemlich viel geld aus, um mal hier und mal dort groß einzukaufen (zuletzt den Frieisischen Rundfunk und ein Flirtportal), außerdem haben die vor einigen Jahren aus Bordmitteln mal eben eine eigene Post aufgebaut und dann zwischendurch viel Geld verbrannt, um die soundsovielte Anzeigenzeitung zu produzieren, nur um der Konkorrenz eins auszuwischen. Die haben Geld!
@H.Wenzel – Ich meine nicht alleine von der Berichterstattung her, sondern eher von dem „Der Zeitung ein Gesicht geben“. Das ist natürlich Blödsinn, dass Festangestellte mehr „Arbeit“ leisten; doch es fehlen einfach Sympathieträger. Auch nicht unbedingt alleine auf die NWZ bezogen.
Ja, das Haus hat mit Sicherheit genügend Geld, um die Mitarbeiter vernünftig zu bezahlen; vor allem,wären die Leute doch viel motivierter. Naja, das Thema ist grauselig, wenngleich auch sehr wichtig.
Die Seite für NWZ-Hasser:
http://www.uwe-brandhorst.de/
Pobatschnig K.
Medienskandal Zensurskandal
Am 3 August bekam ich knapp vor Mitternacht über Google Alerts die welterschütternde IEA Meldung: Ölquellen versiegen in Rekordtempo, Ölklemme bereits in 5 Jahren befürchtet.
Jetzt ist es der 6 August um 17:24. Wie soll die Bevölkerung auf diese Situation reagieren? Sie kann nicht reagieren, weil es wird von den Massenmedien geheim gehalten. Das nennt man vorauseilenden Gehorsam. Wer würde noch einen sogenannten “Neuwagen” mit fossilen Antrieb kaufen, wenn er das wüßte?
Viele Massenmedien haben die Wahrheit der Werbung untergeordnet
Wahr ist, was unseren Werbekunden hilft. Akzeptabel ist, was unseren Werbekunden nicht schadet. Unwahr ist, was unseren Werbekunden schadet, daß ist das Glaubensbekentnis des modernen Journalismus.
Einem Journalismus der alles verrät was früher dem freien Journalisten heilig war. Hier die kurze Liste der rühmlichen Ausnahmen, der wenigen freien Meidien, von denen ich über die Existenz dieses Artikels erfahren habe.
Ehrenliste der Medien welche die IEA Alarmmeldung brachten
Hier weiterlesen:
http://auto.pege.org/2009/medienskandal.htm
@Suppenkaspar:
Medienskandal? Es ist doch ein ständiges Hin- und Her. Entweder sind die Reserven knapp und dann mal wieder nicht. Vor 20 Jahren hieß es auch schon mal, dass man nur noch ein paar Jahre hätte, Alternativen braucht und 2010 die Welt untergehe. Überhaupt findet sich auf der angegebenen Webseite ja auch eine tolle wahrheitsliebende Zeitung: Die BILD. Ich finde eine etwas merkwürdige Webseite. Sicherlich gibt es bessere, wo man ein besseres Beispiel hätte finden können.
Ich finde viel interessanter, was die Zeitungen vor Ort nicht berichten, obwohl es einer Erwähnung wert wäre. Stattdessen geht es nur darum, wer am meisten zahlt oder welcher Partei man hörig ist, bekommt auch einen entsprechenden Artikel.
@Suppenkasper – Ich gebe Ihnen in fast allen Punkten Recht. Nur die Meldung ist eine PR Meldung und kein Bericht. Es geht keine Ölquelle zu Ende, sonst hätten wir schon längst einen Scheich der Batterien, Solarzellen oder Pedalen im Verkauf hätte. Vielleicht war es nur eine Quelle, weil sie nicht mehr tief genug waren, jedoch gerade richtig, für eine tolle Meldung. Die Bildzeitung hat ein Motto, denen auch andere Printmedien folgen: Immer in die Wunde schreiben. Dort habe ich gelernt. Wenn Sie gerne einen Nobelpreis möchten, bringen Sie genug Geld in die Redaktionen und Sie sind ein gemachter Mann. Einen Satz den mir mein Chef gesagt hatte, werde ich nie vergessen: „So was gilt hier nicht!“ – Passt die Nase vom Bürgermeister nicht mehr, kommen nur noch schlechte Fotos ind die Zeitung….die oder die Partei bringt keine Kunden mehr, dann steht sie halt in einer kleinen Statistik unten und bekommt nur einen Zweizeiler. Ebenso ist es in der Medizin; die zahlen sehr gut für Informationen die man abdruckt. Ob diese stimmen oder nicht, ist doch egal – die Redakteur, der Diabetiker ist, nimmt Vitamin C anstatt Insulin – Mit gutem Grund. Aber wie heißt es so schön: „Den einen sein Tod, ist des anderen Brot“.
@Detlef,
>Vor 20 Jahren hieß es auch schon mal, dass man nur noch ein paar Jahre hätte, …
Hielt nicht vor ~30 Jahren ein englischer Forscher eine Eiszeit nicht nur für möglich sondern war sich dieser sogar sicher?
>Ich finde viel interessanter, was die Zeitungen vor Ort nicht berichten, …
Dafür haben wir doch die BZ.
Pobatschnig K.
Sind wir lieber Ignoranten?
Dass das Öl aus der Erde nicht unendlich ist, das ist nun einmal eine Tatsache. Ob man wirklich eute schon genau sagen kann, wie lange es wirklich noch reicht, bei gleichzeitig vielleicht steigendem Energiebedarf, dass kann acu ich als Laie kaum beurteilen.
Aber ich finde schon, dass es doch Anzeichen dafür gibt, dass da was dran ist. Wieso würde man denn schon sonst mit kostspieligen Verfahren z.B. in Alaska das Öl “aus dem Sand pressen”. Zumal es sich hierbei wahrscheinlich noch um einen der größten Umweltfrevel durch die USA handelt. Wieso versucht man immer mehr Öl aus pflanzlichen Stoffen zu gewinnen, wenn das billigere Öl doch noch so reichlich vorhanden sein sollte.
Ich finde man darf sich selbstverständlich nicht alleine auf irgendwelche Pressemeldungen verlassen, aber man sollte diesbezüglich auf andere Anzeichen achten.
Eines Tages werden mit höchster Sicherheit um die Rohstoffreserven größere Kriege geführt werden, schon allein deshal halte ich Ignoranz oder Schönrederei zu diesem Thema für fehl am Platz.
Aber es ist ja wirklich schon schade, wenn man selbst hierzu nicht mehr Sicher sein kann, ob man der Presse in Deutschland das Geschriebene auch wirklich glauben darf.
Und das ist in meinen Augen mit eines der grüßten Probleme!
Beste Grüße
Suppenkasper
Also mal ganz ehrlich: „Scheiß watt auf dat Öl“ – Ich denke, wir haben ganz andere Probleme. Sobald hier jemand Informationen zusammenträgt und die Wahrheit schreibt, muss er Sätze lesen wie:“Wollen Sie den Artikel nicht noch Mal überdenken“ – oder ähnlich; auch egal. Seit Nikola Tesla bekannt wurde, steht in der Presse nichts mehr, was uns schlau machen soll. Das Problem ist jedoch nicht die Presse alleine, sondern die Leser und Zuschauer, die dann meinen, der Journalist setzt Weltverschwörungstheorien in die Welt, wenn er Fakten auf den Tisch legt. Mal als kleines Beispiel: Wer von Ihnen kennt Werner Altnickel aus Oldenburg? – Ganz ehrlich und ohne zu googlen! – Und jetzt zu Ihrer Frage @Suppenkasper: Ja, wir sind Ignoranten!
Die Vorträge auf der AZK (Konferenz) z.B. sind sehr interessant – die Menschheit brauch sich nur zurücklehnen, zuhören, den Videos quasi nur lauschen und sich im Anschluss ein eigenes Bild machen. Und dann – mal ganz dumm anfragen, was wohl an dem jeweiligen Thema dran ist. Sie werden sehen, das Öl ist Ihnen dann wirklich „scheiß egal“. Wenn Sie dann das jeweilige Thema noch schriftlich behandeln und es ggf. noch publizieren, weil Sie selber Gedanken dazu haben, finden Sie sich bei Wikipedia unter dem Stichwort „Weltverschwörungstheorien“.