Geflügelpest kostet 200.000 Puten das Leben – erschreckend!
Am Sonntagabend ist im niedersächsischen Garrel die Krankheit festgestellt worden. Bis Dienstag haben die Behörden rund 200.000 Puten wegen der grassierenden Geflügelpest töten lassen. Das gesamte Zuchtgebiet im Kreis Cloppenburg, in denen das Influenza-Virus H5N2 festgestellt wurde, ist vorerst lahmgelegt worden. Es handelt sich dabei um eine milde Form der Vogelgrippe, die für Menschen ungefährlich ist. Jetzt fragt man sich, woher diese Krankheit in einen Mastzuchtbetrieb kommt? Vermutlich haben Wildvögel diese Variante der Vogelgrippe eingeschleppt. Aber wie, wenn die Puten nicht an die frische Luft kommen sowie nie Sonnenlicht sehen? Für mich ist es furchtbar, wenn ich mir überlege, was mit den ganzen Tieren passiert. Jedoch bleibt ihnen so ein weiterhin schreckliches Leben erspart…
Muss Massentierhaltung sein? Stellen Sie sich doch einmal vor, Sie würden mit tausenden Menschen auf wenigen Quadratmetern Tag und Nacht zusammen leben. Es ist einfach grausam. Für Mensch sowie für Tier.
Das Landwirtschaftministerium beschließt, nun wieder die Stallpflicht in ganz Niedersachsen einzuführen. Somit dürfen keine Hühner, Enten oder anderes Geflügel ins Freie gelangen, so soll der Kontakt zu Wildvögeln verhindert werden.
Sprecher des Landwirtschaftsministeriums Gert Hahne betonte gegenüber der “Welt”, dass die Tierseuche die Betriebe mitten in der Hauptsaison aufsuche. Da diese Tiere für die Weihnachtszeit wichtig sind, wird nun Geflügel aus Polen importiert.
Aktualisiert am 17. Dezember 2008


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