Oldenburger Jugendchor singt Traditionelles Weihnachtskonzert
Der Oldenburger Jugendchor gibt am 4. Advents-Wochenende seine diesjährigen Weihnachtskonzerte.Am Samstag, 20. Dezember 2008, um 19 Uhr in der Marienkirche Wardenburg und am Sonntag, 21. Dezember 2008, um 18 Uhr in der Lambertikirche Oldenburg werden internationale Weihnachtslieder, Spirituals und geistliche Werke von Johann Sebastian Bach, Hans Leo Hassler, Michael Praetorius, Gottfried Wolters u.a. zu hören sein. Höhepunkt werden zwei hebräische Werke von David Goldstein und Samuel Alman sein, die der Oldenburger Jugendchor zusammen mit Isidoro Abramovic, Kantor der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, singt. Das Publikum ist eingeladen, während des Konzerts einige der Sätze mit dem Chor gemeinsam zu singen.
Nach dem großartigen Erfolg des gemeinsamen Projekts mit dem Singverein Oldenburg und dem SMC projectkoor Groningen im Herbst dieses Jahres plant der Oldenburger Jugendchor für 2009 ein Musical-Programm, in dem vor allem Stücke aus Leonard Bernsteins “West Side Story” präsentiert werden sollen. Daneben steht die Vorbereitung der Reise zum Chorfestival “Europa Cantat” im Sommer auf dem Programm.
Der Oldenburger Jugendchor zeichnet sich durch ein vielfältiges Repertoire aus. Werke des Barock und der Renaissance stehen gleichwertig neben Chorsätzen der Romantik und der Moderne. Internationale Volkslieder und Spirituals werden ebenso gesungen wie geistliche und weltliche Werke deutscher Komponisten. Im Vordergrund stehen dabei Intonation und die Beachtung musikalischer Nuancen. Sein Programm wird nicht durch den Schwierigkeitsgrad der Werke bestimmt.
Wer Interesse hat, im kommenden Jahr an den Projekten des Oldenburger Jugendchors teilzunehmen, kann sich unter 0441/4853034 gern mit der Chorleiterin Svetlana Gelbard in Verbindung setzen. (www.oldenburger-jugendchor.de)
Aktualisiert am 6. Dezember 2008


[Ø 3,70]






frei nach Kästner
Morgen Kinder wird´s nicht´s geben
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt
Mütter schenkten euch das Leben
das genügt, wenn man´s bedenkt
Doch ihr dürft nicht traurig werden
Reiche haben Armut gern
Gänsebraten macht Beschwerden
Puppen sind nicht mehr modern
Morgen kommt der Weihnachtsmann
allerdings nur nebenan
Lauft ein bißchen durch die Straßen
Dort gibt´s Weihnachtsfest genug
Christentum vom Turm geblasen
macht die kleinsten Kinder klug
Kopf gut schütteln vor Gebrauch
ohne Christbaum geht es auch
Tannengrün mit Osrambirnen
lernt drauf pfeifen, werdet stolz
Reißt die Bretter von den Stirnen
denn im Ofen fehlt das Holz!
Leere Hände, heil´ge Nacht
weint nicht, sondern lacht.
Morgen Kinder wird´s nichts geben!
Wer nicht´s kriegt, der kriegt Geduld
Morgen Kinder, lernt für`s Leben
die Sozis sind an allem schuld.
Des Prekarier´s Güte reicht so weit – - – -
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
Kinderarbeit in Afrika
· Kinderarbeit in Afrika ist sehr verbreitet. Rund 80 Millionen Kinder arbeiten für geringsten oder keinen Lohn. Nur wenige Kinder arbeiten freiwillig. Da das Land sehr arm ist und die Familien sich kaum ernähren können, müssen die Kinder bereits im frühesten Kindesalter arbeiten.
· Besonders schlimm trifft es die Kinder im Süden Afrikas:
Es gibt gut 48 Millionen Kinder unter 15 Jahren ,die arbeiten müssen. Das sind immerhin 29% aller Kinder in Südafrika unter 15.
· Im Westen Afrikas werden jedes Jahr gut 200000 Kinder und/oder Jugendliche an Plantagen oder private Haushalte verkauft.
· Die Kinderarbeit findet vor allem (79%) im Bereich der
– Land- und Forstwirtschaft
– Fleischerei
– Jagd
· Dort arbeiten sie unter schlechtesten Bedingungen, so dass es zu schweren Verletzungen wie zum Beispiel:
– Gebrochenen Knochen
– Verbrennungen
– Blindheit
– Taubheit
· Die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter, um die Profite immer weiter zu steigern. Dabei ist es völlig egal, was aus den Kindern wird. Außerdem gibt es ja immer neuen und immer mehr Kinder -”Nachschub”. Immer mehr Kinder werden “verkauft”, um Schulden zu tilgen oder auch um an Geld zu kommen. Nur so ist es möglich Nahrung zu kaufen, um nicht zu verhungern Immer jüngere Kinder werden zur Kinderarbeit gezwungen.
Was muss geschehen?
Der einzig mögliche Weg etwas gegen Kinderarbeit in Afrika zu tun wäre es, „gut” bezahlte Berufe für Erwachsene zu schaffen. Die Familien könnten sich alleine ernähren, Schulbildung für die Kinder und allgemeine Aufklärung wären möglich. Allerdings ist das momentan alles nicht realisierbar. Die Gründe liegen auf der Hand :Warum sollten Unternehmer teure Arbeitskräfte nehmen, wenn man auch billige (in diesem Fall Kinder) haben kann? Die einzigen Menschen, die das Geld für Aufklärung hätten, sind die Leute in Afrika und der Welt, die von der Kinderarbeit profitieren. Und die sind mit der Situation zufrieden. Sie wollen natürlich nichts ändern.
http://www.schule.bremen.de/schulen/JBA/trichy/afrika.htm