Stadtfest 2008 – Trockenes Wetter, feuchtfröhliche Mega-Party
Das haben wir uns verdient! Endlich wieder absolut passendes Wetter zum Stadtfest! Das ist ja nicht immer so, wenn zum Ende des August hier die Post abgehen soll. Ich denke da so an das letzte Jahr, als man auch donnerstags die Waschzuberregatta durch die Lange Straße hätte starten können.Nur zur Eröffnung waren noch ein paar dunkle Wolken zu sehen. Die verschwanden blitzschnell wieder aus den Köpfen der Menschenmasse auf dem Rathausmarkt, als das Fass Freibier geöffnet war.
Oberbürgermeister Prof. Gerd Schwandner setzte elegant den Hammer an und mit drei Schlägen war’s dann soweit, die große Party konnte auch dieses Jahr abgehen. Schon bei dieser Eröffnung waren bemerkenswert viele Fans auf dem restlos vollen Rathausmarkt versammelt, und später am Donnerstagabend gab es regelrechte Massenstaus in der Langen Straße und auch andernorts. Auch Kalle Popp mit seinem 60 Personen umfassenden Chor freute sich über soviel Zuhörer.![]()
Bereits am ersten Tag sorgten dann auch viele Bands für erstklassige Partystimmung. Besonders erfolgreich “Chick Corega” auf dem Rathausmarkt und natürlich die Hardrocker von “United Four”. Beide Bands haben schon traditionell große Fantruppen dabei, am Donnerstag waren die jeweiligen Konzertplätze zum Bersten voll. Und die Jungs dürfen gerne wiederkommen!
Gerade noch rechtzeitig zum Beginn der Riesenparty hatten die Stadtplaner alle Baumaschinen rund um die City entfernen lassen. Es wird ja gerade in diesem Jahr mächtig gebaut, im nächsten Jahr droht da auch noch der ECE-Neubau am Schloss. Aber pünktlich zum Oldenbürger-Donnerstag, an dem sich bekanntermaßen mehrheitlich die Einheimischen amüsieren, war alles frei für freie Partypeople.
Immer wieder am ersten Stadtfestabend organisieren die Stadtfestplaner Marsen & Partner den Empfang von verdienten Oldenburger Bürgern aus Politik, Sport und Wirtschaft im Hotel Altera am Waffenplatz. Und war in diesem Jahr für viele schon neu, dass der Fassanstich mit alkoholfreiem Bier stattfand, dann war es auch neu, dass eben bei solch einem Empfang auch nicht mehr geraucht wird. Bei dem Wetter kein großes Thema, ging man halt vor die Tür. Das Stadtfest geht also mit der Zeit, nimmt neue Strömungen in der Gesellschaft mit ins Programm.![]()
Viele Firmen und Betriebe Oldenburgs feiern ebenfalls am Donnerstag schon an vielen Orten der Innenstadt. So auch die Agentur Frese & Wolff, die sich strategisch sehr günstig in der Mottenstraße in der “Artischocke“ bei Mehdi Badrian einmieteten. Da sitzt man in dem ehemaligen Obstladen, der jetzt nach 23 Jahren in eine kleine feine Gastronomie umgewandelt wurde, mittendrin in dem Trubel nahe am Malör.![]()
Auch am Freitag brummte die Stadt mächtig. Zum Wochenende kommen auch die Menschen aus der Region dazu, um hier einmal zünftig abzufeiern.
Speziell die “37 Minuten Bühne” ist seit einigen Jahren mehr als nur ein Geheimtipp. In der Haarenstraße gelegen, können dort Amateure und Fast-Profis ihre Begabungen vor Oldenburgs Fetenfachpublikum präsentieren. Die Mischung, zusammengestellt von Janet Lüschen von Marsen & Partner, macht den Reiz aus. Alle 60 Minuten (mit Auf- und Abbau) werden die Zuschauer überrascht von dem, was man alles so auf einer Bühne anstellen kann.![]()
Am Freitag zum Beispiel waren die Tänzerinnen und Tänzer von “Crazy Feet” die Abräumer.
Die ersten Fotoserien vom Donnerstag und Freitag habe ich schon hochgeladen. Schaut Euch an, ob ich Euch eingefangen habe. Oder schaut mal nach, wer da bereits kräftig gefeiert hat!
http://www.flickr.com/photos/oldigitaleye/
Aktualisiert am 30. August 2008


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