Halloween…
Leuchtende Augen starren mich an, hypnotisieren mich. Der zackige Mund – zu einem hämischen Grinsen verzogen. In den Augenhöhlen flackert es, der Mund verzieht sich. Dann ist alles dunkel. Die Kerze ist erloschen…Es ist Halloween, die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November, der Vorabend zu Allerheiligen (“All Hallows Eve”). Wohin das Auge blickt… Kürbisköpfe, Gespenster, Hexen, schwarze Katzen und – Spinnen. Alles, was dem zart besaiteten Menschen einen Schauer über den Rücken jagt, wird dekorativ aufgestellt. Mühevoll ausgehöhlte große Kürbisse mit eingeritzten Grimassen, erhellt durch flackernden Kerzenschein – sie sind noch der netteste Anblick der Aufreihung von Schauergestalten.
Neuerdings sind auch in Deutschland Halloweenfeiern angesagt. Sie locken mit fragwürdigen Speisen: “Abgehackte Finger oder Füße”, “Augäpfel in Eiter” und “Hexensuppe” tummeln sich zwischen “Eiterkübeln”, “Ekel- und Blutbowle” sowie “Krötenrotze”. Alles, was einem unter “normalen” Umständen den Appetit durch Namen und Aussehen verdirbt, wird fantasievoll kreiert und bekommt einen schaurigen Namen. Den Würgereiz unterdrückend, verschlingt man es mit Todesverachtung und süffisantem Lächeln. Es ist ja Halloween…
Als historischen Hintergrund dieser “neuen Mode” vermutet man das keltische Neujahr, den Wechsel von der warmen in die kalte Jahreszeit. Einer Legende zufolge sollen am 31. Oktober die Seelen der Verstorbenen auf die Suche nach Körpern für das neue Jahr gehen, um dem Jenseits zu entkommen. Deshalb sollen die Lichter in den Häusern gelöscht werden, um die Seelen der Toten abzuschrecken. Gruselige Verkleidungen und Dekorationen sollen ebenfalls zur Abschreckung dienen.
Und weil es im Herbst sonst nichts zu feiern gibt, bedient man sich nun eben hierzulande einer fröhlich-schaurigen Variante der Halloween-Party: Erwachsene verkleiden sich als Skelette, Hexen, Dämonen, Teufel oder Gespenster, Kinder ziehen – ebenfalls verkleidet – von Tür zu Tür, fordern “Süßes” und drohen mit “Saurem” (“Trick or Treat”). Im Klartext: Wer keine Süßigkeiten hinter der Haustür parat hat und/oder nicht willens ist, sie kampflos abzugeben, dem werden irgendwelche – meist harmlose – Streiche gespielt.
Nicht zuletzt die Medien haben das Phänomen Halloween seit Beginn der 90er-Jahre in Deutschland populär gemacht. Auch Geschäftsleute sind aufgesprungen und haben ihre Chance gewittert: Halloween-Dekoration wohin das Auge blickt. Und die Kasse klingelt… Allerdings verhält es sich mit Halloween fast so wie mit dem Valentinstag. Es gibt eben echte Anhänger, die voll dabei sind und ein neues Fest für sich entdeckt haben, anderen hingegen, fällt diese Kürbismasche auf den Wecker, und sie ignorieren den Partyspaß schlichtweg.
Ich gebe zu, dass ich eher zu den letzteren zähle. Wie sehen das andere LeserInnen der Bürger-Zeitung?
Aktualisiert am 15. Oktober 2007


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Einfach grauselig blöd dieses Halloween, das ist meine Meinung dazu! Ich kann herzlich wenig damit anfangen, ob nun Kinder umherziehen und Süßigkeiten sammeln – die ganz Kleinen mögen ja noch niedlich sein, aber ich habe auch 12 bis 14 jährige Kinder erlebt, die nicht mehr ganz so niedlich in punkto Ausdruck und Streiche waren – bis hin zu der Geschäftemacherei bei Verkleidungen, Dekos und Co. Wenn die Kleinen wenigsten was singen würden, ein Gruselgedicht o. ä. vortragen würden, na gut, aber Süßigkeiten aufgrund einer Drohung herauszugeben ist pädagogisch vielleicht gar nicht so sinnvoll. Ekelige Sachen essen, die eigentlich nichts Ekeliges enthalten, außer vielleicht chemische Farbstoffe, ist auch nicht wirklich gruselig, oder?
Aber scheinbar muss das so sein. Ein Tipp von mir: Als ich klein war, mussten wir mit unseren Eltern zu Allerheiligen am 1. November im Dunkeln auf den Friedhof. Dort brannten die roten Friedhofskerzen auf den Gräbern, passende Lieder zum Gedenken an die Toten wurden von der Gemeinde gesungen, der Wind heulte, oder es regnete, und andere Friedhofsgänger konnte man nur schemenhaft erkennen. Das fand ich als Kind echt gruselig!!! Katholiken haben für so was halt ein Händchen
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Im letzten Jahr hat es an unserer Haustür an Halloween etliche Male geklingelt, und eine ganze Kinderschar stand vor der Tür. Schaurige oder phantasievolle Kostüme? Die Drohung “Süßes oder Saures”? Denkste! Da liegt man gemütlich an seinem wohl verdienten Feierabend auf dem Sofa, und plötzlich klingelt es an der Tür. Eine ganze Schar Kinder schaut einen an und hält einem große Plastiktüten hin. Auf meine Frage “Was wollt ihr denn?” kommt die auffordernde Antwort “Was Süßes!” Ah ha. “Hätte ich auch gerne.” Tür wieder zu, wieder ab aufs Sofa. Ich wundere mich noch gerade über diese Art der Bettelei, da klingelt es schon wieder und die nächste (unverkleidete)Kinderhorde, die diesmal gleich ihre Eltern mitgebracht hat, wollen Süßes von mir. Ja, spinnen die denn alle? Hier ist doch kein Kiosk. Erst als beim dritten Mal Klingeln kleine Mädchen und Jungen verkleidet vor der Tür stehen und “Süßes oder Saures” rufen, wird mir klar, es ist “Halloween”! Peinlich nur, dass ich nichts im Hause habe. Aber mit ein paar Äpfeln sind die Kleinen (die wirklich zu süß verkleidet waren) auch zufrieden. Also wirklich liebe Kinder (und Eltern), wenn schon Halloween, dann bitte auch richtig, nämlich mit Verkleiden und nicht nur Süßes erbetteln. In diesem Jahr werde ich wohl lieber nicht mein Sofa verlassen… Ganz ehrlich, ich brauche dieses Halloween nicht, aber wem es gefällt…
Bei der Kommerzialisierung von Kürbissen mache ich nicht mit.
Also kommt Leute, das Ganze macht doch auch Spaß. Besonders den Kindern, die verkleiden sich gern und finden es lustig. Und ausgehöhlte Kürbise mit Kerzen sehen super aus im Dunkeln. Es kommt drauf an, was man daraus macht!
Na ich weiß nicht… Ich persönlich muss das auch nicht haben, in meinen Augen ist das nur wieder ein Schritt in Richtung Amerikanisierung unserer Gesellschaft. Und wer will das schon? Ich jedenfalls nicht… Es mag ja ansonsten durchaus sein, dass das für die Kinder ein Riesen-Spaß ist, den ich ihnen auch grundsätzlich nicht nehmen will, aber dann bitte auch vernünftig verkleidet, so wie Purzel schon geschrieben hat.
Fazit: Halloween für mich? Nein danke! Halloween für die Kinder? Wenn es sein muss, aber dann bitte auch vernünftig und keine halben Sachen!
tja ich weiss nich t so recht, ich bin grade auf der suche nach ein paar informationen zum thema halloween
da ich in einem haus wohne und die fassade recht teuer war!!! und geld auch bei mir nicht am baume wächst
habe ich dieses jahr ein wenig sorge
nachdem letztes jahr ich wohl die gleichen erfahrungen gemacht hab wie meine vorredner ( 14 jährige kinder ohne verkleidung, mit aldi tüten und zigarette in der hand)
bin ich dies jahr am überlegen was tut / lässt man
den kleinen die sicherlich ihren spass haben mit verkleiden und so geb ich gern süsses, aber was ist zb mit eben der schicht jugendlicher, die sich zigaretten und pils von der tankstelle holen können, ich dneke diese sind bereit auch wenn es eben dem brauch entspricht “streiche” in ungeahntem ausmass zu spielen
dann die frage was kann man machn? ich hab keine lust auf graffitti auf der hauswand / kratzer im auto / oder kinder die mit irgendwas nach meinen katzen werfen
was passiert wenn man dann sauer wird und einschreitet? hat man doch gleich deren eltern auf der matte am besten mit der polizei im schlepptau und dann ist man wieder der böse böse man der die armen kleinen verjagt hat
wurde schon jemals in dtl ein gerichtsurteil dazu abgegeben?
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