Aldi und famila bringen Bewegung in den Markt
Wäre ich jetzt beim Fernsehen würde ich sagen, wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu erfahren war, wird es in der Konsumerwelt Veränderungen geben.Bei den Aldi-Märkten sollen sich die Änderungen ab der 43./44. Kalenderwoche vollziehen. Ab dann soll es die wöchentlichen Angebote nicht mehr mittwochs geben, sondern jeweils montags und donnerstags. Zusätzlich will Aldi dann auch Zeitschriften verkaufen.
Vom neuen famila-Einkaufszentrum in Wechloy gibt es auch Neuigkeiten. Mit der Neueröffnung sollen sich auch die Ladenöffnungszeiten ändern. Dann soll es vorbei sein, mit dem einmaligen Ladenschluss um 22:00 Uhr, am Freitagabend. In der Woche soll immer bis 22:00 Uhr geöffnet sein. Damit aber nicht genug, die Öffnungszeit am Morgen soll schon um 6:00 Uhr sein.
Ob das wirtschaftlich ist und wie die Geschäfte in der Innenstadt darauf reagieren bleibt abzuwarten.
Aktualisiert am 26. September 2007










Es mag ganz schön sein, wenn man die fehlende Sahne für das Mitternachtsmenü auch noch spät abends/nachts im Geschäft besorgen kann, aber letztendlich wird eine Verlängerung der Öffnungszeiten Kosten verursachen.
Oft wird ins Feld geführt, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden, meistens aber im Niedriglohnsektor. Hier stellt sich aber die Frage, wenn Aushilfen bis zum Ladenschluss den Verkauf gut bewältigen, warum auch nicht zu “normalen ” Geschäftszeiten?
Nun gibt es drei Möglichkeiten:
1. Es werden festangestellte Mitarbeiter entlassen, um Geld für Aushilfen übrig zu haben.
2. Der Kunde zahlt für seine Produkte etwas mehr, um die steigenden Lohn- und Energiekosten verlängerter Öffnungszeiten zu finanzieren.
3. Das Geschäft übernimmt aus Servicegründen die Mehrkosten.
Was ist wohl am unwahrscheinlichsten?